Asynchronmotor (Drehstrommotor)

Abbildung: Asynchronmotor (Drehstrommotor)

Was ist ein Asynchronmotor?

Der Asynchronmotor (Induktionsmotor, Drehstrommotor) ist der meistgenutzte Elektromotor der Industrie. Sein Ständer erzeugt aus dem Drehstromnetz ein Drehfeld, das den Läufer dreht. Dank einfachem Aufbau, Robustheit und geringer Wartung steckt er überall, von der Pumpe bis zum Förderband.

Wo wird ein Asynchronmotor eingesetzt?

In Pumpen, Lüftern, Kompressoren, Förderbändern, Kranen, Rührwerken, Mühlen, Werkzeugmaschinen und fast jeder Industriemaschine. Er lässt sich direkt mit einem Schütz, mit Stern-Dreieck oder mit einem Frequenzumrichter starten; das Tauschen zweier Phasen kehrt die Drehrichtung um.

Stern- und Dreieckschaltung

Im Klemmenkasten sitzen sechs Anschlüsse: U1, V1, W1 und U2, V2, W2. Mit Brücken werden sie in Stern oder Dreieck geschaltet. Welche Schaltung gilt, ergibt sich aus der Spannung auf dem Typenschild und der Netzspannung. Motoren mit allen sechs Anschlüssen im Schaltschrank können Stern-Dreieck angelassen werden.

Worauf ist zu achten?

Spannung, Strom, Leistung und Schaltung auf dem Typenschild sind die Grundlage für Auswahl und Schutz. Das Motorgehäuse wird immer geerdet. Überlastrelais oder Motorschutzschalter werden auf den Typenschildstrom eingestellt. Beim ersten Start wird die Drehrichtung geprüft.

Anschlüsse

Asynchronmotor

Phasenanschlüsse
U1, V1, W1
Schutzleiter
PE

Asynchronmotor (6 Anschlüsse)

Wicklungsanfänge
U1, V1, W1
Wicklungsenden
U2, V2, W2
Erde
PE

In der Simulation ausprobieren.

Dieses Bauteil gibt es in CoilPath in echter Optik. Füge es einer Schaltung hinzu, verdrahte es und sieh, wie es sich in der Simulation verhält.

Schaltungen mit diesem Bauteil