Fehlerstromschutz
Direktanlauf mit Fehlerstromschutz

Was ist ein FI-Schutzschalter?
Ein FI-Schutzschalter (Fehlerstromschutzschalter, RCD) vergleicht den Strom, der in einen Stromkreis hineinfließt, mit dem zurückfließenden. Übersteigt die Differenz, also der Fehlerstrom zur Erde, einen festen Wert, schaltet er ab. Er schützt Menschen vor elektrischem Schlag und die Anlage vor Brand.
Wo wird ein FI-Schutzschalter eingesetzt?
In Wohnungen, Betrieben, auf Baustellen, in Bewässerung und Tierhaltung und in Motorschaltschränken. In vielen Anlagen ist Fehlerstromschutz Vorschrift. Besonders wichtig ist er bei Pumpen und Motoren in feuchter Umgebung.
Hauptstromkreis und Steuerstromkreis
In dieser Schaltung läuft die Versorgung eines Direktanlaufs über einen vierpoligen FI-Schutzschalter. Auch der Steuerstromkreis wird vom Ausgang des FI versorgt. Der Neutralleiter muss immer durch den FI laufen; ein Verbraucher, dessen N am FI vorbei zurückfließt, löst ihn auch ohne Fehlerstrom aus.
Worauf ist zu achten?
Für den Personenschutz nimmt man meist 30 mA, für den Brandschutz 300 mA. Der FI wird regelmäßig mit der Prüftaste getestet. Bei Motoren mit Frequenzumrichter wählt man einen passenden Typ (etwa Typ B).
Verwendete Bauteile
- Motor 3~
- M1
In der Simulation starten.
Diese Schaltung ist in der CoilPath-Bibliothek fertig. Öffne sie, drück die Taster und verfolge den Strom. Mit Verdrahtungsansicht und Schaltschrankaufbau.