Meldeleuchte

Was ist eine Meldeleuchte?
Eine Meldeleuchte (Leuchtmelder, Signallampe) sitzt in der Schranktür und zeigt mit Licht, dass ein Zustand vorliegt. Sie leuchtet, sobald Spannung an ihren Anschlüssen liegt. Heute sind fast überall langlebige LED-Ausführungen üblich.
Wo wird eine Meldeleuchte eingesetzt?
In Motor- und Pumpenschränken zeigt sie Betrieb, Stillstand oder Störung; außerdem als Betriebsanzeige, Phasenkontrolle, Alarm und Warnung. So sieht das Wartungspersonal den Zustand, ohne den Schrank zu öffnen.
Farben und Bedeutung
Die Farben folgen den Normen: Grün meist für Betrieb oder Normalzustand, Rot für Störung oder Gefahr, Gelb für Warnung oder ein ausgelöstes Schutzgerät, Weiß und Blau für Informationen. Leuchten gibt es für 24 V, 230 V, 400 V und andere Spannungen.
Worauf ist zu achten?
Die Leuchtenspannung muss zum Stromkreis passen. Die Bedeutung jeder Leuchte wird an der Tür beschriftet. Störmeldeleuchten werden vom Meldekontakt des Geräts geschaltet, das den Fehler erkennt, etwa Überlast- oder Phasenüberwachungsrelais.
Anschlüsse
Meldeleuchte (grün)
- Versorgung
- X1, X2
Meldeleuchte (rot)
- Versorgung
- X1, X2
Meldeleuchte (gelb)
- Versorgung
- X1, X2
In der Simulation ausprobieren.
Dieses Bauteil gibt es in CoilPath in echter Optik. Füge es einer Schaltung hinzu, verdrahte es und sieh, wie es sich in der Simulation verhält.
Schaltungen mit diesem Bauteil
- Direktanlauf mit Schutz- und Meldeleuchten
- Pumpe von Hand und automatisch mit Meldeleuchten, Niveaurelais (Schließer) und Schwimmerschalter
- Direktanlauf mit Fehlerstromschutz
- Start-Stopp (Selbsthaltung) mit SPS
- Start-Stopp von drei Stellen mit SPS
- Verkehrsampel mit SPS
- Kartongrößen sortieren mit SPS
- Start-Stopp mit HMI
- Produktzählung mit HMI