SPS-Schaltungen
Start-Stopp (Selbsthaltung) mit SPS

Was ist Start-Stopp (Selbsthaltung) mit einer SPS?
Die klassische Selbsthalteschaltung, aufgebaut mit einer SPS (speicherprogrammierbare Steuerung). Start- und Stopptaster sowie der Überlastkontakt liegen an SPS-Eingängen, die Schützspule an einem SPS-Ausgang. Die Selbsthaltung entsteht im KOP-Programm, nicht in der Verdrahtung.
Warum eine SPS?
Bei Steuerungen mit Schützen und Relais bedeutet jede Änderung neues Verdrahten. Bei einer SPS steckt die Logik im Programm; Änderungen macht man am Computer, ohne den Schaltschrank anzufassen. Deshalb werden fast alle Maschinen und Automatisierungsanlagen in Fabriken mit einer SPS gesteuert.
SPS-Verdrahtung und KOP-Programm
Der Hauptstromkreis entspricht einem klassischen Direktanlauf: LS-Schalter, Schütz, Überlastrelais und Motor. Steuerseitig gehen Taster und Überlastkontakt auf SPS-Eingangsklemmen, Schützspule und Störungsleuchte auf Ausgänge. Dass Stopptaster und Überlastkontakt als Öffner verdrahtet und im Programm entsprechend geschrieben werden, verwirrt beim Umstieg auf die SPS am meisten.
Von der Schützsteuerung zur SPS
Wer Steuerschaltungen kennt, lernt die SPS am leichtesten, indem er bekannte Schaltungen mit der SPS nachbaut. Die Selbsthaltung ist der erste Schritt, und der Kontaktplan (KOP) wurde ohnehin so entworfen, dass er einem Stromlaufplan ähnelt.
Verwendete Bauteile
In der Simulation starten.
Diese Schaltung ist in der CoilPath-Bibliothek fertig. Öffne sie, drück die Taster und verfolge den Strom. Mit Verdrahtungsansicht und Schaltschrankaufbau.