SPS (speicherprogrammierbare Steuerung)

Abbildung: SPS (speicherprogrammierbare Steuerung)

Was ist eine SPS?

Eine SPS (speicherprogrammierbare Steuerung, PLC) ist ein Industriecomputer, der Maschinen und Prozesse über ein Programm steuert. An ihre Eingänge kommen Taster, Sensoren und Endschalter, an die Ausgänge Schütze, Ventile und Leuchten. Die Logik, die sonst mit Schützen und Relais verdrahtet würde, steht in der SPS als Programm.

Wofür wird eine SPS verwendet?

In der Fabrikautomatisierung, an Verpackungs- und Abfüllmaschinen, Förderlinien, Pumpstationen, Kläranlagen, Aufzügen, in Gebäuden und an fast jeder modernen Maschine. Da sie mit einem Programm arbeitet, braucht eine Änderung keine neue Verdrahtung; Zeiten, Zählen, Rechnen und Kommunikation erledigt sie mühelos.

Aufbau und Programmierung

Eine SPS hat Stromversorgung, Prozessor (CPU), digitale und analoge Eingänge sowie Relais- oder Transistorausgänge. Kompakt-SPS haben alles in einem Gehäuse, modulare werden mit Modulen erweitert. Meist wird im Kontaktplan (KOP) programmiert, der einem Stromlaufplan ähnelt und für jeden mit Steuerungswissen leicht zu lernen ist.

Worauf ist zu achten?

Spannung und Art der Ein- und Ausgänge (24 V DC, Relaisausgang usw.) müssen zu den angeschlossenen Geräten passen. Sicherheitsfunktionen wie Not-Halt werden nicht nur der Software überlassen, sondern auch hardwareseitig umgesetzt. Ausgangskontakte sind begrenzt belastbar; große Lasten laufen über Schütze.

Anschlüsse

SPS

Versorgung
Versorgung für Taster und Geber (DC)
Eingangsbezug, an M angeschlossen
Eingänge
Gemeinsamer Anschluss der Relaisausgänge
Ausgänge (Relaiskontakte)
Netzwerkklemme
für das Bedienpanel (HMI)

In der Simulation ausprobieren.

Dieses Bauteil gibt es in CoilPath in echter Optik. Füge es einer Schaltung hinzu, verdrahte es und sieh, wie es sich in der Simulation verhält.

Schaltungen mit diesem Bauteil