Solarmodul (PV-Modul)

Abbildung: Solarmodul (PV-Modul)

Was ist ein Solarmodul?

Ein Solarmodul (PV-Modul, Photovoltaikmodul) besteht aus Zellen, die Sonnenlicht direkt in Gleichstrom umwandeln. Die Leistung hängt von Einstrahlung und Zelltemperatur ab: mehr Licht bringt mehr Strom, höhere Temperatur senkt die Spannung.

Wo werden Solarmodule eingesetzt?

In PV-Dach- und Freiflächenanlagen, zur Stromerzeugung in Wohnhäusern und Betrieben, in der landwirtschaftlichen Bewässerung, in Inselanlagen sowie an Wohnmobilen und Booten.

Reihen- und Parallelschaltung

In Reihe addieren sich die Spannungen der Module, der Strom bleibt gleich; eine Reihe von Modulen heißt Strang (String). Parallel addieren sich die Ströme, die Spannung bleibt gleich. Die Modulzahl je Strang richtet sich nach dem Eingangsspannungsbereich des Wechselrichters. Auf dem Typenschild stehen Voc (Leerlaufspannung), Isc (Kurzschlussstrom), Vmp und Imp.

Worauf ist zu achten?

Die Leerlaufspannung des Strangs bei Kälte darf die maximale Eingangsspannung des Wechselrichters nicht überschreiten. Module eines Strangs sollten gleiches Modell und gleiche Ausrichtung haben; Verschattung senkt den Ertrag des ganzen Strangs. Modulrahmen werden geerdet, DC-Kabel und Stecker müssen für PV zugelassen sein.

Anschlüsse

Solarmodul (PV)

Plus (rotes Kabel)
Minus (schwarzes Kabel)

In der Simulation ausprobieren.

Dieses Bauteil gibt es in CoilPath in echter Optik. Füge es einer Schaltung hinzu, verdrahte es und sieh, wie es sich in der Simulation verhält.

Schaltungen mit diesem Bauteil